Perlentauchen: „Die Mütter Mafia“ von Kerstin Gier

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Jede Woche wird beim Buchperlenblog ein Buch vorgestellt, das nicht auf den aktuellen Bestseller-Listen steht und da mache ich auch diese Woche gerne wieder mit.

Die Mütter-Mafia - Kerstin Gier - Taschenbuch

Quelle: Cover

Titel: Die Mütter-Mafia
Autor: Kerstin Gier

Seiten: 383 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Unterhaltung

ISBN: 978-3-404-17031-9

Inhalt:

Conny führt eine mehr oder weniger glückliche Ehe mit ihrem Mann Lorenz und den zwei gemeinsamen Kindern – bis Lorenz ihr eröffnet, dass er sich scheiden lassen möchte und Conny damit völlig überrumpelt.

Er organisiert für seine baldige Ex-Frau und sich die Scheidung und so kommt es, dass Conny mit ihren Kindern im Haus der Mutter ihres Noch- Ehemanns landet. Die Insektensiedlung ist eine Vorstadtidylle mit einem eigenen Mütter-Club, der Mütter-Society, in die Conny unbedingt aufgenommen will, um auch eine vorbildhafte Mutter zu sein.

Dass der Anschein trügt merkt Conny jedoch spätestens nach eine Treffen mit Mitgliedern der Mütter Society schnell.

Meinung:

Ich war skeptisch, ob das Buch wirklich etwas für mich wäre, doch eine Freundin hat mir „Die Mütter Mafia“ wärmstens empfohlen.

So setzte ich mich an mein erstes Buch von Kerstin Gier und hatte es tatsächlich innerhalb weniger Stunden durchgelesen.

Conny ist eine sympathische Protagonistin, die früh geheiratet hat, schwanger geworden ist und es gewohnt war, dass Lorenz ihr Leben für sie organisierte. Nach ihrer Scheidung trifft sie Mimi, die die Renovierung des Hauses für sie meistert und auch sonst in anderen Belangen ihres Lebens klar den Durchblick hat.

Eine Freundin wie Mimi braucht Conny auch, denn sie ist manchmal nur allzu naiv und unterschreibt zum Beispiel die Scheidungspapiere, ohne sie zu verstehen.

Als Leserin mochte ich Lorenz von Anfang an nicht und konnte das deswegen so gar nicht nachvollziehen, aber Conny befindet sich noch im Trennungs-Schock.

Das in der Ich- Perspektive geschriebene Buch erzeugt so trotz Connys Naivität eine große Nähe zur Protagonistin, man leidet und fiebert mit ihr mit, sowohl im Kampf gegen doofe Ex- Männer, als auch gegen scheinbar perfekte Mütter.

Auch der Humor kommt in diesem Buch nicht zu kurz, spielt Kerstin Gier doch mit jeder Menge Klischees.

Ich habe das im Jahr 2005 erschienene Buch also sehr gerne gelesen. Es wurde auch schon mit Annette Frier in der Hauptrolle verfilmt.

 

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