Gibt es Bücher, die das Leben verändern können?

Sie entführen uns in fremde Welten, lassen uns dort auf opulenten Bällen mittanzen, fantastischen Wesen begegnen, gegen böse Mächte kämpfen und mit den Abenteuern des Protagonisten mitfiebern.

Wie farblos und trist wirkt dagegen doch manchmal unsere echte Welt, in der vermutlich niemand plötzlich einem sprechenden, weißen Kaninchen begegnet,das einem zu seinem Bau und ins Wunderland entführt. Auch ein magischer Ring wird uns wahrscheinlich nicht von unserem Onkel überlassen werden und einen Brief aus Hogwarts hat bisher auch niemand an seinem elften Geburtstag von Hagrid überreicht bekommen.

Doch ist es wirklich lebensverändernd, wenn man seine Nase in diese spannenden Romane steckt?

Es gibt immerhin durchaus Lektüre, die uns mit kleinen und großen Abenteuern zum Nachdenken bringen kann. Biographien von Menschen, die große Herausforderungen überwunden haben, lassen einem außerdem die eigenen Probleme kleiner und lösbarer erscheinen.

Unterhaltsame Literatur kann den Leser in traurigen Momenten zum Lachen bringen.

Und Fantasy beflügelt die eigene Vorstellungskraft und lässt uns Wesen kennen und lieben lernen, die in unserer Welt nicht existieren.

Ein Beispiel für die lebensverändernde Wirkung von Harry Potter Büchern ist die Schauspielerin Evanna Lynch.Sie erkrankte schon in jungen Jahren an Magersucht und schrieb Harry Potter Autorin J.K. Rowling, wie die Bücher und besonders Luna Lovegood ihr Hoffnung geben.

Sie bekam die Chance, für die Rolle vorzusprechen unter der Bedingung, dass sie wieder gesund wird. Evanna glaubt, dass dies der Grund ist, dass sie letztendlich ihre Magersucht überwinden konnte.

Im Einzelfall kann die Lektüre eines Buches also tatsächlich das Leben verändern. Meist hat ein Roman aber nicht so einschneidende Konsequenzen.

Vielmehr erweitern sie unseren Horizont und bereichern unser Wissen, was ja auch schon Grund genug ist ein gutes Buch zu lesen.

So erklärt uns „Der kleine Prinz“, das man nur mit dem Herzen gut sieht, „Ziemlich beste Freunde“ zeigt uns die Macht der Freundschaft zwischen zwei ungleichen Menschen, das Tagebuch der Anne Frank bringt uns das Schicksal der Holocaust- Opfer näher und „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ lässt einen die ein oder andere Träne vergießen.

Ich glaube also daran, dass es Bücher gibt, die ganze Generationen beeinflussen können,bei denen die Leser jeden Fanartikel sammeln, jeden Film dazu gucken und alle Fanfictions dazu lesen oder gar selber welche schreiben.

Wirklich lebensverändernd sind aber nur wenige Bücher.

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